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Wie findet man den billigsten Strom?

Die Kosten für Strom sind in den letzten zehn Jahren beständig gestiegen. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Zum einen ist Energie insgesamt teurer geworden, was Gas- und Kohlekraftwerke teurer arbeiten lässt. Zum anderen ist der Steueranteil am Strompreise durch die Ökosteuer auf über 40 Prozent gestiegen. Strom ist dadurch genauso wie Benzin durch einen großen Staatsteil in der Abrechnung geprägt.

Um billigeren Strom zu bekommen, sollte man zunächst prüfen, welchen Stromtarif man derzeit hat. Darüber gibt entweder die letzte Stromrechnung oder der Stromanbieter direkt Auskunft. Im nächsten Schritt sollte man prüfen, ob der aktuelle Stromversorger Tarife im Angebot hat, die billiger als der bisherige Tarif sind. Auf der Basis dieses Tarifes kann man im Internet die besten Angebote für Strom vergleichen.

Wer bereit ist, den Strom für das ganze Jahr im Voraus zu bezahlen, kann durch die verschiedenen Vorauskasse-Angebote eine Menge Geld sparen. Diese Art, den Strom zu beziehen, ist vor allem interessant für Verbraucher, die ihren Jahresverbrauch sehr gut abschätzen können. Wenn man eine genaue Vorstellung der jährlichen Verbrauchsmenge an Strom hat, bezahlt man den Strom am Jahresanfang und wird von Nachzahlungen am Jahresende verschont.

Wer nicht bereit ist, den Strom im Voraus zu bezahlen, der sollte sich nach Angeboten mit monatlichen Abschlagszahlungen umschauen. Die allermeisten Stromversorger bieten derartig Tarife an, bei denen am Jahresende die Abschläge mit den tatsächlichen Stromkosten verrechnet werden. Diese Tarife unterscheiden sich häufig überhaupt nicht von den Tarifen der regionalen Stromversorger.

Weiterhin sollte man bei der Tarifauswahl die Vertragslaufzeiten und eventuelle Preisgarantien beachten. Lange Vertragslaufzeiten machen das kurzfristige Reagieren auf günstigere Angebote für Strom schwer. Daher empfehlen sich Stromtarife, die mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden können. Preisgarantien schützen vor plötzlichen Strompreiserhöhungen, sind aber häufig an höhere Grundkosten gekoppelt. Wer nicht ständig den Anbieter wechseln möchte, um mit billigem Strom versorgt zu werden, sollte auf eine Preisgarantie von mindestens 12 Monaten achten.

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