Erneuerbare Energien
- 1 | Welche regenerativen Energiequellen gibt es?
- 2 | Wasserkraft
- 3 | Windenergie
- 4 | Sonnenenergie
- 5 | Biomasse
- 6 | Erdwärme
- Ökostrom
- Atomausstieg
- Wärmepumpe - alternativ heizen und die Umwelt schonen
- Energiesparen im Haushalt
- RECS - Der Handel mit Ökostrom-Zertifikaten
- Bei Angeboten auf Ökostrom Zertifikate achten
- Bundesumweltministerium: Erneuerbare Energien
- BAFA: Zuschüsse für regenerative Energieerzeugung
"Erneuerbare" oder "regenerative" Energien bezeichnen Energieformen aus nachhaltigen Quellen, die im Zeitablauf unbegrenzt zur Verfügung stehen. Anders als die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas, die nicht unendlich verfügbar sind und darüber hinaus bei ihrer Verbrennung klimaschädliche Emissionen ausstoßen, sind regenerative Energien nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich.
Der Ausbau der regenerativen Energien ist darum nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ökologisch vorteilhaft. Denn durch die Nutzung regenerativer Energien kann jedes Jahr die Freisetzung vieler Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden werden.
Die regenerativen Energien sollen aus diesem Grunde in Deutschland und der EU kräftig ausgebaut werden. Entsprechende Anstrengungen werden nicht nur in Deutschland, sondern weltweit unternommen. Zu den erneuerbaren Energien zählen Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme und Biomasse.
Laut Bundesumweltministerium betrug der Anteil regenerativer Energieformen im Jahr 2007 insgesamt 8,6 Prozent des Endenergieverbrauches in Deutschland. Gemäß der Zielsetzung der Bundesregierung soll bis zum Jahr 2010 der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bei 12,5 Prozent liegen. Außerdem soll der Anteil der regenerativen Energien an der Strombereitstellung bis 2020 auf mindestens 20 Prozent und am Primärenergieverbrauch auf mindestens 10 Prozent gesteigert werden.
Beitrag der regenerativen Energien zur Stromerzeugung in Deutschland
| Energiequelle | Kilowattstunden in 2007 in Milliarden | zum Vergleich (2005) |
| Wasserkraft | 20,7 | 21,5 |
| Windenergie | 39,5 | 27,2 |
| Sonnenenergie | 3,5 | 1,3 |
| Biomasse | 19,5 | 10,5 |
| Erdwärme | 0,4 | 0,2 |
Der Energieträger Erdwärme spielt in Deutschland bei der Stromproduktion aktuell noch keine wesentliche Rolle. Im Jahr 2007 wurde das zweite geothermische Kraftwerk in Deutschland in Betrieb genommen.


