Immer mehr Menschen greifen in Deutschland zum Handy anstatt über das Festnetz zu telefonieren. Nach Schätzungen des Branchenverbands VATM werden inzwischen 23 Prozent der täglichen Verbindungsminuten über das Mobilfunknetz abgewickelt.
Vor drei Jahren waren es noch 14 Prozent. Laut VATM ist seit Jahresbeginn 2007 die Zahl der Handykarten von 85,7 auf 96,4 Millionen gestiegen, so dass jedermann in Deutschland statistisch gesehen fast 1,2 Handykarten besitzt.
Das Handy soll außerdem bald das Surfen im Internet in DSL-Qualität ermöglichen - mit dem neuen Übertragungsverfahren HSDPA, das sozusagen der Turbo für UMTS ist. Diese Technologie sorgt dafür, dass man mindestens genauso schnell im Internet unterwegs ist wie mit dem herkömmlichen DSL-Anschluss. Mit dem Handy ins Netz zu gehen, bedeutet dann auch nicht mehr, sich durch die mobilen Portale der Mobilfunkprovider klicken zu müssen. Vielmehr geht es auch damit ins "echte" Internet.
Zusätzlich bieten Mobilfunkbetreiber wie o2, T-Mobile und Vodafone seit einiger Zeit "Homezone"-Tarife an. Der Kunde erhält neben einer Mobilfunknummer eine reguläre Ortsnummer, die per Handy immer dann genutzt werden kann, wenn man sich in der Nähe des Wohnortes befindet. Sowohl eingehende als auch ausgehende Gespräche werden dann zu günstigen Preisen abgerechnet. Hier verbinden sich die Mobilität des Handys und die günstigen Tarife der Festnetztelefonie.
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